Die Sammlung wurde von Richard Kockel (1865-1934), dem ersten Direktor des Institutes für Gerichtsmedizin, ins Leben gerufen.
Sie diente und dient bis heute vornehmlich zur Darstellung und Rekonstruktion von Gewalteinwirkungen verschiedenster Art auf den Körper sowie der morphologischen Darstellung von Krankheiten, Missbildungen und operativen Eingriffen. Sie wird sowohl bei Studierenden der Medizin als Ergänzung zu den Vorlesungen und Seminaren als auch zur Fortbildung bei Ärztinnen und Ärzten, medizinischem Personal, Juristen, Polizeibeamten, Angehörigen der Bundeswehr, des Rettungswesens und der Feuerwehr verwandt. Sie umfasst insgesamt ca. 400 Ausstellungsstücke, die jedoch, wegen nicht ausreichender Ausstellungsfläche und wegen Restaurierungsarbeiten, nicht vollständig ausgestellt werden können.
Die Sammlung wird betreut von Frau Dr. Lindner, die auch für Terminabsprachen
zur Verfügung steht.