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2. Toxikologische Untersuchungen

2.1 Suchanalyse bei Vergiftungsverdacht

2.2 Betäubungsmittelnachweis in biologischen Proben

2.3 Identifikation und Gehaltsstoffbestimmung illegaler Drogen und Medikamente

2.4 Haaranalysen

2.5 Alkoholbestimmungen und Begleitstoffanalysen

 

2 Toxikologische Untersuchungen

2.1 Suchanalyse bei Vergiftungsverdacht

Anwendung instrumenteller Analysemethoden zum Nachweis toxikologisch relevanter Substanzen für Sektionsfälle sowie für klinische Fälle bei Verdacht auf akute Intoxikationen.

Eingesetzt werden vor allem die Gaschromatographie/Massenchromatographie (GC/MS) und die Hochleistungsflüssigchromatographie (HPLC/DAD).

2.2 Betäubungsmittelnachweis in biologischen Proben

Immunologisches Gruppen – Screening auf Betäubungsmittel (Opiate, Cannabinoide, Cocain, Amphetamine) sowie GC/MS – Bestätigungsanalyse und Quantifizierung der Wirkstoffe in Blut und Urinproben, z.B. zum Nachweis von Drogenkonsum oder zur Beurteilung von entsprechend beeinflussten Verkehrsteilnehmern.

2.3 Identifikation und Gehaltsbestimmung illegaler Drogen und Medikamente

Nachweis von Wirkstoffen und Bestimmung des Wirkstoffgehaltes in Substanzen und Substanzgemischen mittels GC/MS und HPLC (z.B. Heroin, Cocain, THC, Amphetamin, Metamphetamin, Designerdrogen wie MDMA, MDA, MDE, Psilocin, Meskalin u.a.)

2.4 Haaranalysen

Untersuchung von Haarproben mittels GC/MS zum Nachweis von anhaltendem Drogenkonsum. Unter Berücksichtigung der Wachstumsgeschwindigkeit sind Aussagen über zurückliegende Zeiträume möglich.

2.5 Alkoholbestimmung und Begleitstoffanalysen

Bestimmung der Ethanolkonzentration im Blut bzw. Urin mittels spezifischer Verfahren (Headspace – GC und enzymatisches ADH – Verfahren) im Rahmen eines zertifizierten Analysesystems. Gegebenenfalls werden gaschromatographisch weitere charakteristische Inhaltsstoffe von Getränken bestimmt, um Aussagen zur Art der konsumierten Getränke bzw. zum Wahrheitsgehalt der Aussagen Beschuldigter treffen zu können.

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